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Laus

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Menschenläuse sind winzige, flügellose Insekten, die sich von menschlichem Blut ernähren. Diese Ekto- oder Außenparasiten finden sich nicht im Körper des Wirtes, sondern an seiner Körperoberfläche. Haben Läuse einen Menschen als Wirt auserkoren, so nennt man dies "Pediculosis".

Im Regelfall handelt es sich beim Lausbefall um ein durhaus lästiges, medizinisch betrachtet jedoch relativ harmloses Übel.

Wie erkennt man einen Kopflausbefall?

Stiche der Kopflaus rufen auf der Kopfhaut quaddelartige, stark juckende Knötchen hervor. Weil der Betroffene unwillkürlich beginnt, sich zu kratzen, entstehen in der Folge kleine blutende Hautwunden, die sich entzünden können. Sicherster Beweis für einen Kopflausbefall ist jedoch das Finden des Auslösers - der Laus selbst bzw. ihrer Eier (Nissen). Bei dieser Suche kann eine Lupfe hilfreich sein, ebenfalls ein Nissenkamm. Das Haar sollte Strich für Strich gescheitelt und genau untersucht werden. Die ca. 1mm großen Nissen kleben normalerweise nahe der Kopfhaut am Haar und lassen sich nicht abschütteln.

Was kann man gegen Lausbefall tun?

Kopfläuse müssen vollständig abgetötet und entfernt werden. Dies gilt für die lebenden Tiere sowie für die Nissen. Optimal ist die zeitlich abgestimmte Kombination zweier Maßnahmen:

    • Anwendung eines Mittels, das die Läuse und ihre Eier abtötet
    • sorgfälltiges Auskämmen unter Verwendung eines Läusekamms und einer Haarspülung

Zum Abtöten stehen verschiedene Mittel als Shampoo, Öl oder Spray zur Verfügung. Die Verwendung des Lausmittels wird durch das Auskämmen des nassen Haares ergänzt. Dabei wird das Haar, Strähne für Strähne, vom Ansatz bis in die Haarspitzen, mit einem Läusekamm ausgekämmt.

Bis die Larven nach der Eiablage schlüpfen, vergehen 8 - 10 Tage. Nach dieser Zeit sollte die Behandlung erneut durchgeführt werden, um eventuell überlebte Läuse zu beseitigen.

Alle Familienmitglieder sollten Vorsorge treffen!

Kontrollieren Sie bei allen in der Familie, ob sich die Parasiten in deren Haar häuslich niedergelassen haben. Gerade bei Kindern sollte unbedingt die Schule oder der Kindergarten informiert werden! Die nicht betroffenen Familienmitglieder können vorbeugend mit Weidenrindenshampoo oder ätherischen Ölmischungen arbeiten, da die Laus bestimmte Düfte nicht verträgt.