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Blutdruckmessung

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Was versteht man unter Blutdruck?

Die Blutgefäße bilden ein weit verzweigtes, flexibles System, das unseren Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das Herz pumpt das Blut in die Arterien, durch die es zu den einzelnen Organen transportiert wird. Über die Venen fließt das Blut wieder zum Herzen zurück. Damit das Blut auch die entlegensten Winkel unseres Körpers erreicht, muss im Kreislauf ein bestimmter Druck vorherrschen.

120/80 mmHg (120 zu 80 Millimeter Quecksilbersäule):

  • Die erste Zahl - oberer oder systolischer Wert - entspricht dem Druck in der Anspannungsphase des Herzens (Systole).
  • Die zweite Zahl - unterer oder diastolischer Wert - enspricht dem Druck in der Entspannungsphase des Herzens (Diastole).

Der Blutdruck ist keine stabile Größe, er schwankt in der Abhängigkeit von der Leistung, die das Herz-Kreislauf-System erbringen muss. So ist der Blutdruck bei gesunden Menschen im Schlaf niedriger als untertags sowie in Ruhe niedriger als bei körperlicher Anstrengung.

Erst wenn der Ruheblutdruckwert wiederholt bei 135/85 mmHg oder darüber liegt, spricht man definitionsmäßig von Bluthochdruck (=aterielle Hypertonie). Liegen die Werte wiederholt unter 95/65 mmHg spricht man von erniedrigtem Blutdruck (=arterielle Hypotonie).