Schritt für Schritt zu straffer Haut: Was bei Cellulite hilft
Schritt für Schritt zu straffer Haut: Was bei Cellulite hilft
Bindegewebe im Fokus:
Das steckt hinter Cellulite
Cellulite – umgangssprachlich oft als „Orangenhaut“ bezeichnet – betrifft einen Großteil aller Frauen, unabhängig von Alter oder Körpergewicht. Trotz ihrer weiten Verbreitung herrscht häufig Unsicherheit darüber, wie und warum sie entsteht und welche Maßnahmen tatsächlich wirksam sind. Ein fundierter Blick auf die biologischen Grundlagen hilft, sinnvolle Strategien zur Vorbeugung und Behandlung zu entwickeln.
Was ist Bindegewebe und welche Rolle spielt es?
Das Bindegewebe (lat. textus connectivus) ist ein essenzieller Bestandteil unseres Körpers. Es sorgt für Struktur, Stabilität und Elastizität der Haut und verbindet verschiedene Gewebearten miteinander.
Die wichtigsten Bestandteile sind:
- Kollagenfasern: verleihen Festigkeit
- Elastinfasern: sorgen für Dehnbarkeit
Die Qualität des Bindegewebes wird durch genetische Faktoren, hormonelle Einflüsse und Lebensstil geprägt.
Warum entsteht Cellulite?
Cellulite ist kein klassisches „Hautproblem“, sondern ein strukturelles Phänomen im Unterhautfettgewebe. Die Ursachen sind multifaktoriell:
1. Anatomische Unterschiede
Bei Frauen verlaufen die Bindegewebssepten (Verbindungsstränge) senkrecht zur Hautoberfläche. Fettzellen können sich dadurch leichter nach oben drücken – sichtbare Dellen entstehen.
2. Hormonelle Einflüsse
Östrogene fördern die Einlagerung von Fett im Unterhautfettgewebe und beeinflussen die Durchlässigkeit der Gefäße. Gleichzeitig kann die Kollagenstruktur geschwächt werden.
3. Mikrozirkulation und Lymphfluss
Eine eingeschränkte Durchblutung und ein verlangsamter Lymphabfluss begünstigen Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme), die das Erscheinungsbild verstärken.
4. Lebensstilfaktoren
- Bewegungsmangel
- unausgewogene Ernährung
- Rauchen
- chronischer Stress
Diese Faktoren wirken sich negativ auf die Gewebestruktur und die Regenerationsfähigkeit aus.
Was kann man gegen Cellulite tun?
Bewegung und Muskelaufbau: Der unterschätzte Hebel
Ein zentraler Faktor ist die Muskulatur unterhalb der Haut. Gut trainierte Muskeln wirken wie ein „straffendes Fundament“ und können das Hautbild deutlich glatter erscheinen lassen.
Besonders effektiv sind:
Krafttraining → verbessert Muskeltonus und Gewebespannung
Kombination mit Ausdauertraining → fördert die Durchblutung und den Fettstoffwechsel
Regelmäßige Bewegung verbessert zudem die Mikrozirkulation und den Lymphfluss, was Flüssigkeitseinlagerungen reduziert – ein wesentlicher Verstärker von Cellulite.
Lymphsystem und Durchblutung gezielt unterstützen
Ein oft vernachlässigter Aspekt ist das Lymphsystem. Wenn der Abtransport von Gewebsflüssigkeit eingeschränkt ist, kann sich das Erscheinungsbild deutlich verschlechtern.
Hilfreich sind:
- Manuelle Lymphdrainage (auch präventiv sinnvoll)
- Kompression (z. B. spezielle Strümpfe bei Neigung zu Ödemen)
- Regelmäßige Bewegung im Alltag (langes Sitzen vermeiden)
Auch einfache Maßnahmen wie Beine hochlagern oder dynamisches Sitzen können bereits einen Unterschied machen.
Phytotherapie: Pflanzenbasierte Unterstützung
Die Phytotherapie bietet interessante Ansätze zur Unterstützung des Bindegewebes und der Mikrozirkulation.
Das Phytopharma Anti-Cellulite Set beinhaltet pflanzliche Tropfen aus Wassernabel, Zinnkraut und Efeu. Diese sanfte Kombination unterstützt Haut und Bindegewebe. Die Fibroblasten und die Kollagensynthese werden angeregt, die Durchblutung gefördert und die Gefäße gestärkt. Diese natürlichen Tropfen helfen so, die Haut straffer zu machen, Cellulite zu reduzieren (gegen Bindegewebsschwäche) und auch Ödeme (Wassereinlagerungen) zu lindern.
Der Wassernabel (Centella asia) unterstützt Haut und Bindegewebe, stimuliert die Zellen des Bindegewebes (Fibroblasten) und fördert die Kollagensynthese. Er hat hautstraffende, aber auch wundheilende und entzündungshemmende Eigenschaften.
Zinnkraut (Equisetum Arvense) wird bei Mineralsalzmangel eingenommen. Es stärkt das Bindegewebe (Cellulite) und hilft auch bei Haarausfall und fördert die Versorgung brüchiger Nägel. Weiters kann es auch bei Osteoporose, rheumatischen Beschwerden und Problemen in der Wirbelsäule Linderung bringen.
Efeu (Hedera helix) kann äußerlich entschlackend bei Cellulite und zur Durchblutungsförderung eingesetzt werden. Zudem hilft er bei Ödemen. Innerlich stärkt Efeu die Gefäße, wird aber auch klassisch bei Erkältungen (Husten, Nebenhöhle, schleimlösend) eingenommen und kann bei Schilddrüsenunterfunktion hilfreich sein.
Ganzheitlicher Ansatz ist entscheidend
Cellulite ist ein komplexes Zusammenspiel aus strukturellen, hormonellen und lebensstilbedingten Faktoren. Eine nachhaltige Verbesserung erfordert daher einen integrativen Ansatz:
- Gesunde und ausgewogene Ernährung
- regelmäßige Bewegung
- sinnvolle Hautpflege
- unterstützende Phytotherapie
Ein ehrlicher Blick ist wichtig: Vollständig „beseitigen“ lässt sich Cellulite in den meisten Fällen nicht aber ihr Erscheinungsbild kann deutlich verbessert werden.
Bei Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung!
Unsere Expertin Susanne Krammer-Fröschl berät Sie gerne!
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