Blutdruck verstehen und regulieren

Blutdruck verstehen und regulieren

Grundlagen, Maßnahmen und Phytotherapie

Was ist der Blutdruck?

Der Blutdruck beschreibt den Druck, den das Blut auf die Gefäßwände ausübt, während es vom Herzen durch den Körper gepumpt wird. Er wird in zwei Werten angegeben: 
 
Systolischer Wert: Druck während der Herzkontraktion (wenn das Herz Blut ausstößt) 
Diastolischer Wert: Druck während der Entspannungsphase des Herzens 
 
Die Einheit ist Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). 

Wie hoch sollte der Blutdruck sein? 

Nach aktuellen medizinischen Leitlinien gilt:
 
Optimal: ca. 120/80 mmHg 
 
Normal: unter 130/85 mmHg 
 
Hochnormal: 130–139 / 85–89 mmHg 
 
Bluthochdruck (Hypertonie): ab 140/90 mmHg 
 
Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck belastet Gefäße und Organe und sollte ernst genommen werden. 

Was passiert bei zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck? 

Bluthochdruck (Hypertonie) 
 
Ein chronisch erhöhter Blutdruck kann zu schweren Folgeerkrankungen führen, darunter: Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden, Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) 
 
Häufig verläuft Hypertonie lange symptomlos. Viele Menschen mit Bluthochdruck fühlen sich lange völlig gesund. Daher sind regelmäßige Blutdruckmessungen entscheidend – insbesondere bei Risikofaktoren wie Übergewicht, Stress, Rauchen oder familiärer Vorbelastung. 
 
Niedriger Blutdruck (Hypotonie) 
 
Ein zu niedriger Blutdruck ist meist weniger gefährlich, kann aber Beschwerden verursachen wie: Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Kreislaufschwäche 

Wie kann man den Blutdruck regulieren?

1. Lebensstil und Alltag 
 
Die Basis jeder Blutdruckregulation ist ein gesunder Lebensstil
 
- Ernährung: salzarm, reich an Obst, Gemüse und gesunden Fetten 
- Bewegung: regelmäßige körperliche Aktivität (z. B. Ausdauertraining) 
- Gewichtsreduktion: bei Übergewicht oft sehr effektiv 
- Stressmanagement: Entspannungstechniken wie Meditation oder Atemübungen 
- Alkoholkonsum reduzieren und Rauchen vermeiden 
 
2. Medikamente 
 
Bei stärkerem oder dauerhaft erhöhtem Blutdruck kommen häufig Medikamente zum Einsatz: ACE-Hemmer, Sartane, Betablocker, Diuretika, Calciumantagonisten. 
 
Diese sollten stets ärztlich verordnet und überwacht werden. 

Phytotherapie bei Blutdruckproblemen 

Naturheilkundliche Ansätze können eine sinnvolle Ergänzung darstellen – insbesondere bei leichten Formen oder begleitend zur schulmedizinischen Therapie. 
 
Das Buch „Phytopharma Blutdruck - heile dich“ beschreibt mögliche Ursachen und die dazu passenden naturheilkundliche Behandlungsformen bei Blutdruckproblemen und Gefäßerkrankungen. 
 
Olivenbaum 
 In der Gemmotherapie wird der Olivenbaum als Schutzmittel für die Blutgefäße eingesetzt. Es kann den Cholesterinspiegel senken, den Blutdruck regulieren und gemeinsam mit Ginkgo die Hirnleistung verbessern. 
 
Mistel 
In der Gemmotherapie wird die Mistel zur Unterstützung des Herz-Kreislaufsystems verwendet. Sie soll Blutdruck und Cholesterin senken. Sie hilft auch bei Neuralgien und Wechselbeschwerden. Sie wirkt generell positiv auf Herz-Kreislaufsystem, Nervensystem, Bewegungsapparat und Immunsystem. 
 
Weißdorn 
In der Gemmotherapie wird Weißdorn zur Stärkung der Herzfunktion, bei Herzschmerzen, Herzrasen und nach einem Herzinfarkt empfohlen. Wirkt regulierend auf das Herz-Kreislaufsystem, auf das Nervensystem und auf die Psyche. 
 
Mistel in der Frauenheilkunde 
Die Mistel für die Frau: In der Volksheilkunde wird sie zur Steigerung des Wohlbefindens bei Herz-Kreislauf-Beschwerden, Gelenksbeschwerden, Migräne und zur Arteriosklerose-Prophylaxe eingesetzt. 
 
Bärlauch 
Die Tinktur aus Bärlauch hat einen positiven Einfluss auf erhöhten Blutdruck und wird bei Arteriosklerose eingesetzt. Als Verdauungstonikum kann sie bei Magen-Darm-Beschwerden verwendet werden. Bärlauch wird auch zum Ausleiten von Schwermetallen empfohlen. 
 
 
Blutdruck ist ein zentraler Gesundheitsindikator, der stark durch den Lebensstil beeinflusst wird. Neben medikamentösen Therapien können gezielte Veränderungen im Alltag sowie pflanzliche Ansätze aus der Phytotherapie unterstützend wirken. Wichtig bleibt jedoch: Bei auffälligen Werten sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen. 
 
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! 

 

Unsere Expertin Susanne Krammer-Fröschl berät Sie gerne!
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Susanne Krammer

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